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„Den“ Pitch gibt es nicht…

Ich erinnere mich noch an meine Corporate-Vergangenheit, in der ich einige Male der unseligen Idee einer „Standard-Präsentation“ begegnet bin. Dass die nicht sehr sinnvoll ist, weil es auch kein „Standard-Publikum“ gibt, sollte mittlerweile klar sein.

Aber Pitches und Präsentationen unterscheiden sich nicht nur inhaltlich, sondern auch von der Struktur. Im Zuge meiner Arbeit mit unterschiedlichen Kunden und Aufgabenstellungen habe ich fünf Kategorien oder Pitch-Arten identifiziert, die jeder beherrschen sollte:

1 – Der Social Pitch

Der Social Pitch richtet sich an ein Publikum, das nicht vorbereitet ist, kein Problembewusstsein hat und auch keine Lösung erwartet. Ziel ist Aufmerksamkeit für das Thema zu bekommen und Neugierde zu wecken. Social Media Postings sind z.B. typischerweise Social Pitches.

Tools: Stellen Sie sich vor…, Wussten Sie, dass…, Haben Sie schon einmal…

2 – Der Network Pitch

Der Netzwerk Pitch eignet sich – wie der Name schon sagt – fürs Netzwerken. Ziel ist es jemanden eine kurze Idee davon zu geben welches Problem gelöst wird für welche Zielgruppe und damit einerseits festzustellen ob der andere potentielle Kunde wäre oder aber auch die Möglichkeit zu nutzen, dass die eigene Leistung oder das eigene Angebot weiter erzählt wird.

Tools: Hook, „Ich mache für damit .“

3 – Der Elevator Pitch

Die berühmte Metapher des „Aufzuggesprächs“ – jemanden in ganz kurzer Zeit soweit für sein Thema oder Vorhaben zu interessieren, dass es zu einer Folgeaktion (Termin etc.) kommt. Das ist nicht, wie oft mißverstanden, eine Vorstellung (siehe Network Pitch), sondern das konkrete Angebot an den Gesprächspartner, sein Problem zu lösen.

Tools: „Wenn ich Ihnen zeigen könnte, wie Sie und damit , würde Sie das interessieren?“

4 – Der Sales Pitch

Beim Sales Pitch geht es geht es natürlich darum, die eigene Leistung zu verkaufen. Wesentlicher Inhalt ist in diesem Fall das Verständnis fürs Problem zu zeigen und den Wert des eigenen Angebotes und den Unterschied zu Mitbewerberangeboten oder bisherigen Lösungen klar darzustellen.

Tools: Hook, Framing, Core Story, Value Story, Storyboard

5 – Der Investment Pitch

Beim Investment Pitch geht es darum den Wert der eigenen Idee, des Geschäftsmodells oder des Unternehmens jemandem zu verkaufen, der sich in irgendeiner Weise daran beteiligen soll. Das kann zum Beispiel ein Startup Pitch sein um eine Investor oder eine Förderstelle zu gewinnen, genauso aber ein Pitch eines Unternehmens, um Partner zu gewinnen oder das Unternehmen zu verkaufen.

Tools: Hook, Framing, Core Story, Value Story, Storyboard

In allen Fällen ist es wichtig, als Grundlage die eigene Story zu kennen und erarbeitet zu haben. Der jeweilige Pitch ist dann die Anwendung der eigenen Story für eine bestimmte Situation und Zielsetzung.

Mehr über die einzelnen Pitchformen und ihre Tools wird es in zukünftigen Artikeln geben, denn – Life is a Pitch 😉


Ich habe bereits 300 Start-ups, Klein- und Einzelunternehmern geholfen, eine einzigartige und überzeugende Story zu entwickeln, mit der sie mehr und die richtigen Kunden ansprechen und damit mehr Umsatz machen. 

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Photo by Austin Distel on Unsplash

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